NEU IM REVIER: KATE & KON

NEUER GENERALIMPORTEUR FÜR CHÂTEAU LAFLEUR

Das Wandern der Wölfe auf der Suche nach neuen Revieren fasziniert Naturfreunde sehr, Schafe freut es mitunter eher weniger. Auch im Weinhandel findet gerade manche große Wanderung statt. Die einen geben ihr Terrain auf, die anderen schicken sich an Neues zu erobern.
Katharina und Konstantin Wolf führen das Familienunternehmen KATE & KON, das sich mit dem Handel hochwertiger Weine und Delikatessen beschäftigt. Katharina Wolf, perfekt vernetzt in den großen Weinregionen Europas, war einst die jüngste Weinhändlerin und entwickelte das österreichische Familienunternehmen WeinArt Wolf & Co. KG gemeinsam mit ihrem Mann Florian Wolf-Haidegger zu einem der führenden Häuser der Branche. Während Konstantin Wolf in London und Hong Kong Finanzwirtschaft studierte und seine berufliche Erfahrung in Unternehmen in London und Wien schärfte.
Die österreichischen Familienunternehmen hörten auf den Namen WeinArt und LandArt und gehörten in ihren Terrains zu den Leitwölfen. Die beiden Markennamen des Familienunternehmens erhalten im Oktober in Steinbach Attersee, wo die Familie ihren Wohn- und Firmensitz hat, ein würdiges Seebegräbnis.
Katharina und Konstantin bündeln ihre Kräfte für die Eroberung neuer Reviere, zugleich wird eine neue Marke geschaffen, geschliffen und herauspoliert. KATE & KON heißt das neue Unternehmen, heißt die neue Marke. KATE & KON brechen auf, um von Österreich die alte Heimat Deutschland zu erkunden, wo WeinArt Gründer Carlo Wolf als Gastronom wie auch als Gründer des Rungis Express erste und vor allem große Erfolge feierte.
Schlanke Familienunternehmen erweisen sich in schnell bewegenden Märkten als schneller und flexibler. Andererseits planen und handeln sie langfristig.
Die Familien Guinaudeau und Wolf freuen sich am heutigen Tage mitzuteilen, dass KATE & KON ab sofort und mit dem aktuell zum Verkauf stehenden Jahrgang 2016 den Generalimport für Château Lafleur in Pomerol sowie alle dazugehörigen Weine neben dem bereits bestehenden österreichischen Markt nun auch für den deutschen Markt übernehmen wird.
Zwei Familien gehen einen gemeinsamen Weg. Die Familie Guinaudeau bewirtschaftet seit 150 Jahren Weingärten in Bordeaux. Ihre Weine zählen zu den stillen Champions des Bordelais.
Als Einstieg in einen neuen Markt wirkt die Zusammenarbeit der Familien Wolf und Guinaudeau vielversprechend für das, was die Wölfe in ihrem neuen Revier noch vorhaben.
Für Freunde exquisiter Weine gibt es in Deutschland ab jetzt einen Ansprechpartner, hungrig und durstig auf Erfolg in seiner neuen alten Heimat.

CHÂTEAU LAFLEUR

Château Lafleur liegt im Herzen des Pomerolplateaus. Eine Ortschaft namens Lafleur ist schon auf einer Landkarte von Cassini aus dem 18. Jahrhundert eingezeichnet. Im 19. Jahrhundert bebaute ein Mann namens Bernier diesen kleinen Weinberg.

1872-1915: Die Grelouds

1872 hat Henri Greloud, der Ururgroßvater von Jacques Guinaudeau, dieses kleine Besitztum gekauft. Henri Greloud hat damals entschieden, die neue Errungenschaft nicht Château Le Gay anzuschließen, das er schon besaß und das genau gegenüber auf der anderen Straßenseite liegt. Er war von dem großen Wert dieses Terroirs überzeugt und beschloss, die Weine dieser Parzelle separat zu keltern und zu reifen. Dies war für die damalige Zeit ein innovativer Schritt. Er hat die nötigen Gebäude gebaut – einen Gärkeller, zwei Weinkeller und ein kleines Haus – und hat diesem neuen Château den Namen der Ortschaft gegeben.
Henri Greloud war 1872 der Gründer von Château Lafleur. Die Qualität des Weinguts sollte vom Ende des 19. Jahrhunderts an anerkannt werden. Charles Greloud, Henris Sohn, hat Lafleur 1915 geerbt und hat es dann an André Robin verkauft.

1915-1984: Die Robins

André Robin, ein Händler aus Libourne, war von Lafleur begeistert. Er wollte den Weinberg vor allem durch Entwässerungsanlagen verbessern und die besten Weinstöcke durch Massenselektion weiterentwickeln. Sein Motto war: „Qualität über Quantität.“ André Robin hat weiter zum Ruf von Château Lafleur beigetragen und den legendären Jahrgang 1929 produziert.
1946 haben die Tanten von Jacques Guinaudeau, Thérèse und Marie Robin, das Gut von ihrem Vater André Robin übernommen. Diese charmanten älteren Damen hatten Charakter. Wer ihnen begegnet ist, hat amüsante Anekdoten in Erinnerung. Von diesen pittoresken Details abgesehen, waren die zwei Damen sicherlich die Hüterinnen eines „anderen“ Weinbaus, dem sie ihr ganzes Leben gewidmet haben, um dieses große Kulturerbe so zu erhalten, wie es ihr Vater ihnen überlassen hatte.
Man verdankt Thérèse und Marie Robin mehrere sehr berühmte Jahrgänge, wie den legendären 1947er oder den späteren 1982er

1985: Die Guinaudeaus

Nach Thérèses Tod 1984 beschloss Marie Robin Château Lafleur an Jacques Guinaudeau zu verpachten. Von 1985 an bearbeitete er also die Weinberge und kelterte den renommierten Wein.
Sein dringlichstes Anliegen war, den Stil und die Natur dieses mythischen Weines nicht zu verändern. 1985 und 1986 waren zwei Beobachtungsjahrgänge, schon mit Jean Claude Berrouet als Berater.
2001 war ein historisches Jahr für Château Lafleur, weil Marie Robin in jenem Jahr verstorben ist. 2002 konnte die Familie Jacques Guinaudeaus alle Teile des Châteaus aufkaufen und ist seither alleiniger Eigentümer, eine Seltenheit im Entwicklungsumfeld der großen Bordeaux Weingüter. In diesem Jahr hat sich ihr Sohn Baptiste und seine Lebensgefährtin Julie dem Weingut Lafleur angeschlossen, um mitzuarbeiten und neue Energie einzubringen.
Die Familie bearbeitet Château Lafleur nun gemeinsam nach der gleichen Philosophie weiter und kann auf ein außerordentliches Jahrzehnt zurückblicken, vor allem auf die Jahrgänge 2005, 2009 und 2010.

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